Gasthaus Rose - gute bürgerliche fränkische Küche zu vernünftigen Preisen

Zell a. Main

Zell wurde erstmals 1128 anlässlich der Gründung des Prämonstratenser-Klosters Oberzell urkundlich erwähnt. Der Ort hat insbesondere durch das noch intakte Kloster Oberzell, wie auch durch das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kloster Unterzell eine wechselvolle Geschichte.

Das Amt des Hochstiftes Würzburg fiel bei der Säkularisation an Bayern, wurde 1805 (Friede von Pressburg) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und kam mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Im Jahre 1817 gründeten Friedrich Koenig und Andreas Bauer in dem zu dieser Zeit säkularisierten Kloster Oberzell das Unternehmen Koenig & Bauer, welches sich heute auf der anderen Mainseite auf Würzburger Grund befindet

Von der Bevölkerung sind 65,07 % katholisch, 21,24 % evangelisch und 13,69 % anderer Religionen zugehörig oder konfessionslos. Der Ausländeranteil der Bevölkerung beträgt 6,17 %. (Dezember 2005)

Die Marktgemeinde ist seit 2004 schuldenfrei. Darüber hinaus konnten in den letzten Jahren unter Bürgermeister Franz Nagelstutz trotz umfangreicher Investitionen in die gemeindliche Infrastruktur (Ankauf und Umbau Gasthaus "Rose", Schiffsanlegestelle, Ankauf Anwesen Judenhof, Beteiligung an Seniorenwohnanlage, Sanierung der Friedhöfe, Neubau Maintalhallendach, Gestaltung Kelterhof und Stollenvorplatz etc.) erhebliche Rücklagen gebildet werden.

Die Buslinie 22 der ÖPNV (Omnibusverkehr im Raum Würzburg) bedient Zell vom Busbahnhof Würzburg über die Zellerau im 20- bzw. 30-Minuten-Takt, an Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie alle 60 Minuten (Fahrzeit 15–25 Minuten). Im Ort selbst verkehrt mehrfach die Woche der „Bürgerbus“ kostenfrei. Des Weiteren gibt es auf Würzburger Grund den Bahnhof Würzburg-Zell, von dem Regionalzüge zum Hauptbahnhof Würzburg oder in Richtung Gemünden verkehren. Von der Schiffsanlegestelle kann man in den Sommermonaten tagsüber ungefähr alle 60 Minuten nach Würzburg zum Alten Kranen oder nach Veitshöchheim fahren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten 
  •  Kloster Oberzell mit Gebäuden von Balthasar Neumann
  •  Wasserwerk Zell mit mehreren Stollen
  •  Schützenturm
  •  Kath. Kirche St. Laurentius mit einer Pietà (Vesperbild) von Tilman Riemenschneider
    Evang. Versöhnungskirche ehemals Klosterkirche von Unterzell
  •  Pfaffsmühle
  •  Laubhütte und Überreste einer Mikwa (ritueles Bad der Juden) im Judenhof (ehem. Kloster Unterzell) 

(Quelle Wikipedia)

 Der Zeller Brauerei- oder Bunkerstollen Mehr als ein Spaziergang unter Tage

 Folgen Sie uns in die Wellenkalkbänke des Zechsteinmeeres aus dem Trias. Durchschreiten Sie eine Welt aus Stein mit Bögen, Abzweigen, verborgenen Räumen im Kerzenschein. Als Teil des wichtigsten Trinkwasserfördersystems Würzburgs im 19. Jahrhundert begonnen, im 20. Jahrhundert als Brauereilager genutzt und zur Bunkeranlage erweitert, zeigt uns diese ca. halbstündige Führung Aspekte der Erdgeschichte, Geschichte des letzten Jahrhunderts und aktuelle Bedeutung des ökologischen Wasserschutzgebietes der Zeller Mulde.

 Durchführung:            Arbeitskreise Brunnen und Ortsentwicklung
Eintritt:             1 €  zur Förderung von Projekten der Zeller Arbeitskreise 
Joachim Kipke  
Tel. 0931/464474

Führungen in Zell am Main
Ortsführungen
durch die Gemeinde Zell sind nach Absprache jederzeit möglich. Für Gäste der Zeller Gaststätten werden Führungen für Kleingruppen angeboten. Diese kosten 3,- Euro pro Person, mindestens jedoch 20,- Euro. Es führt Sie Annette Taigel (Tel.: 0931/14938), Zeller Bürgerin und Mitglied im hiesigen AK Brunnen. Dauer und Themenschwerpunkte der Führungen werden soweit wie möglich gerne Ihren Wünschen angepasst.

Angeboten werden folgende drei Führungen:

1. Zell am Main: Ein Dorf zwischen Klostermauern
"Zell in der Gassen", wie die Gemeinde früher genannt wurde, war einst ein kleines fränkisches Häcker-, Fischer- und Handwerkerdorf, das über Jahrhunderte u.a. Abgaben an die beiden Prämonstratenserstifte in Oberzell und Unterzell zu zahlen hatte. Nach der Säkularisation dieser beiden großen Klosteranlagen zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelszentrum für die umliegenden Landgemeinden und versorgte in Oberzell die neuartige Maschinenfabrik  der Industriepioniere Andreas Bauer und Friedrick Koenig mit den nötigen Facharbeitern. Die beiden ersten Fabrikherren der heute noch bedeutenden Druckpressefabriken KBA hatten dort ab 1817 unter schwierigsten Bedingungen mit der Produktion ihrer eigenen Erfindung, der Schnelldruckpresse, begonnen. Oberzell wird deshalb zuweilen auch als "Wiege der deutschen Industrie" bezeichnet. Im ehemaligen Probsteihof der Unterzeller Prämonstratenserinnen siedelte sich um 1822 u.a. Reb Mendel Rosenbaum an, der sich in besonderer Weise um die Integration der unterfränkischen Juden verdient gemacht hat. Der Spaziergang beginnt im neu renovierten Kloster Oberzell, heute Sitz der Oberzeller Franziskanerinnen. Er führt durch den Zeller Altort bis zum sogenannten Judenhof, dem ehemaligen Probsteihof der Unterzeller Prämonstratenserinnen. Besichtigt werden die Oberzeller Klosterkirche, die St. Laurentiuskirche im Altort sowie die Evangelische Versöhnungskirche im "Judenhof".

Dieser Spaziergang dauert gut 90 Minuten

2. Zell am Main und die Zeller Quellen
Zell am Main mit seinen Quellen liegt heute mitten in einem der wichtigsten Trinkwasserschutzgebiete der Region und versorgt die Stadt Würzburg samt Umgebung seit über 100 Jahren zuverlässig mit reinem Wasser. In den vergangen Jahren konnten in Zell verschiedene Wasserläufe, Bäche, Brunnen und Brunnenstuben freigegeben werden, die uns Einblick gewähren in die vormoderne Versorgung des Ortes mit Trink- und Brauchwasser. Die Zeller Quellen und ihre Jahrhunderte alte Kultivierung stehen im Mittelpunkt der Führung.

Dieser Spaziergang dauert ca. 90 Minuten




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